Vorstandswahlen am 18. April: positive Bilanz

Die Koblenzer Grünen gehen mit Rückenwind in ihre anstehenden Vorstandswahlen am 18. April. In einer aktuellen Bilanz heben sie die Entwicklungen der vergangenen zwei Jahre hervor: mehr Mitglieder, stärkere Präsenz vor Ort, klare politische Haltung und überdurchschnittliche Wahlergebnisse.

„Wir haben uns in den letzten zwei Jahren zur echten Vor-Ort-Partei entwickelt“, erklärt der Kreisvorsitzende Christopher Bündgen. „Mit über 120 neuen Mitgliedern, neuen Ortsgruppen und einer modernen Struktur sind wir heute breiter aufgestellt als je zuvor. Das merkt man auch im Alltag: Wir sind sichtbar, ansprechbar und nah an den Menschen.“

Neben dem organisatorischen Ausbau betonen die Grünen auch ihre politische Rolle in Koblenz. Gemeinsam mit demokratischen Partnern sei es gelungen, Verantwortung zu übernehmen und Mehrheiten für konkrete Projekte zu organisieren.

„Wir haben gezeigt, dass wir gestalten können“, sagt die Kreisvorsitzende Janina Luipers. „Gemeinsam mit unseren Partnern im Stadtrat haben wir Verantwortung übernommen und gute Politik für Koblenz umgesetzt – pragmatisch, lösungsorientiert und immer mit Blick auf das Ganze.“

Auch gesellschaftspolitisch haben die Grünen in den vergangenen Jahren klare Zeichen gesetzt. Immer wieder ging es darum, Haltung zu zeigen – sichtbar, konsequent und gemeinsam mit vielen Menschen in der Stadt.

„Wir haben in Koblenz klare Kante gezeigt, wenn es darauf ankam“, betont Christopher Bündgen. „Die zweite große Demonstration auf dem Münzplatz mit rund 6000 Menschen gegen die Zusammenarbeit von CDU und AfD im Bundestag war ein starkes Signal. Genauso wie die Regenbogenflaggen während der Veranstaltung der Werteunion in der Rhein-Mosel-Halle oder unsere Regenbogensocken als sichtbarer Protest gegen den CDU-Empfang bei Frank Gotthardt. Das sind alles Initiativen, die wir angestoßen oder maßgeblich mitgetragen haben – und Ausdruck einer klaren Haltung für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt.“

Auch für die Zukunft sehen die Grünen darin einen zentralen Auftrag.

„Haltung zeigen ist für uns kein einmaliges Ereignis, sondern Teil unserer politischen Arbeit“, ergänzt Janina Luipers. „Gerade in Zeiten, in denen demokratische Werte unter Druck geraten, ist es wichtig, sichtbar zu bleiben und gemeinsam für eine offene Gesellschaft einzustehen.“

Die Partei hebt zudem hervor, dass sich die intensive Arbeit auch in Wahlergebnissen niedergeschlagen habe.

„Unsere Ergebnisse bei Bundes- und Landtagswahlen lagen deutlich über dem Schnitt“, erklärt Luipers. „Das ist ein starkes Signal der Wählerinnen und Wähler und ein Vertrauensbeweis für unsere Arbeit vor Ort.“

Auch kommunikativ sehen sich die Grünen gut aufgestellt. Durch eine starke Präsenz in sozialen Medien, kontinuierliche Pressearbeit und klare inhaltliche Positionierungen sei es gelungen, den politischen Diskurs in Koblenz mitzuprägen.

„Wir erreichen viele Menschen – digital und vor Ort“, sagt Bündgen. „Und wir verbinden das mit inhaltlicher Arbeit. Genau diese Kombination macht uns stark.“

Besonders hervorzuheben ist dabei die Reichweite in den sozialen Medien: Der Instagram-Account der Koblenzer Grünen ist mittlerweile der größte eines Kreisverbandes in ganz Rheinland-Pfalz – und das über alle Parteigrenzen hinweg.

Für die kommenden Jahre formulieren die Koblenzer Grünen einen klaren Anspruch: den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.

„Unsere Bilanz zeigt: Wir haben viel erreicht“, so Luipers. „Aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Wir wollen Koblenz weiter voranbringen – sozial, ökologisch und demokratisch.“

Mit Blick auf die anstehenden Vorstandswahlen kündigen die beiden Vorsitzenden an, erneut anzutreten.

„Wir haben gemeinsam viel aufgebaut und wollen diesen Weg weitergehen“, erklärt Bündgen.

„Die letzten Jahre haben gezeigt, was möglich ist – und wir haben große Lust, daran anzuknüpfen“, ergänzt Luipers.