GRÜNE Koblenz verurteilen unangemeldeten „Spaziergang der Maßnahmen-Kritiker“ scharf

Die Koblenzer GRÜNEN kritisieren, dass sich am Samstagabend knapp 2000 Menschen unangemeldet am Rheinufer versammelt und gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert haben.

„Das Demonstrationsrecht ist in Deutschland ein hohes Gut“, betont Martin Schmidt, Kreissprecher der Koblenzer GRÜNEN. „Dazu gehört aber auch, dass eine solche Versammlung bei der Stadt angemeldet wird und dass dabei grundlegende Regeln beachtet werden“, so Schmidt weiter.

„Teilnehmer:innen solcher Spaziergänge gefährden nicht nur sich selbst und andere Menschen, indem sie weder Maske tragen, noch Abstand halten, sie tragen auch zu einer Verschlechterung der Gesamtsituation und zur Spaltung unserer Gesellschaft bei“, ergänzt Vorstandsmitglied Christopher Bündgen.

Die Koblenzer GRÜNEN bedanken sich bei der Koblenzer Polizei, welche trotz fehlender Anmeldung der Demonstration für einen friedlichen Ablauf gesorgt hat. Gleichzeitig fordern die GRÜNEN, dass in Zukunft derartige unangemeldete Spaziergänge von Seiten der Stadt untersagt und frühzeitig aufgelöst werden. Eine entsprechende Anfrage reichte Carl-Bernhard von Heusinger, Fraktionsvorsitzender und Landtagsabgeordneter, am Sonntag bei Oberbürgermeister Langner und Bürgermeisterin Mohrs ein.

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